Begabungsförderung in der Schule

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Wie lässt sich Begabung in der Schule erkennen?

Die Diagnostik von (Hoch-)Begabung insbesondere im Kinder- und Jugendalter ist ein Thema, zu dem unheimlich viel Literatur veröffentlicht wird. Diese Flut der Veröffentlichungen zeigt, dass das zugrunde liegende Problem bis heute nicht gelöst ist!

hohe Intelligenz = Hochbegabung?
Lange Zeit wurde (Hoch-)Begabung mit einer hohen Intelligenz gleich gesetzt. Folglich wurden Hochbegabte mittels psychologischer Diagnostik durch Testung ihrer Intelligenz mit einem Intelligenz-Test identifiziert. Dabei wurde der Intelligenzquotient, also eine Indexzahl für die Stellung innerhalb einer Vergleichsgruppe, berechnet. Als sogenannter cut-off-Wert wurde ein IQ von über 130 angenommen.

Der amerikanische Begabungsforscher Lewis Terman unterstellte sogar einen Wert von über 135 für Hochbegabung.

Bis heute gilt in der psychologischen Diagnostik die Intelligenztestung als probates Diagnoseinstrumentarium. Sehr häufig wird dazu der HAWIK-IV (Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder IV) verwendet. Dieser Intelligenztest erfasst die kognitive Leistungsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen, in dem er den kognitiven Entwicklungsstand mit den fünf Intelligenzwerten Sprachverständnis, Wahrnehmungsgebundenes logisches Denken, Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit sowie den Gesamt-IQ misst.


Hohe Leisstung ist das Produkt aus mehreren Faktoren 








© Michael Hänsel